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TOP TEN |
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Ideale
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von Julia Friedrichs
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Politycki, Matthias: Ratschlag zum Verzehr der Seidenraupe |
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(Peter Rühmkorf)
„Schneidige Liebesgedichte, taktisch versierte Verse über Fußball (…), inbrünstige Beschwörungen der Vorzüge des Alleinreisens – alles hat hier Platz. Die zwölf formvollendeten Sonette auf die ‚Playmates‘ der Monate Januar bis Dezember sind atemberaubend. Gedichte, die jeder versteht, Lyrik für alle Lebens- und Liebeslagen.“ (Hajo Steinert, Focus)
„Die Palette reicht von still bis schrill, von ernst bis komisch, von nachdenklich bis obszön. Und wem danach ist, nach literarischen Reminiszenzen zu suchen, findet eine ganze Menge Anspielungen auf Benn, einige auf Rühmkorf und – am überraschendsten – auch ein paar Brecht-Anklänge. Man kann, muß aber diesen Vorbildern nicht detektivisch nachspüren, um seine Freude an diesem Gedichtband zu haben.“ (Gunther Nickel, Literaturblatt für Baden u. Württemberg)
„Bin schwer begeistert. (Von allen sieben Abteilungen, will sagen: siebene auf einen Streich!) Natürlich ist die Playmate-Dichtung klasse, Wallungswerte, nicht alternde Knaben, großes Vergnügen! Daß Sie ferne Küsten so viel oder so wenig mögen, jedenfalls so frech nehmen wie weiland Michaux, erheitert mich sehr. Großes Lob auch für ‚Sehr gute Stadt‘. Wir wollen aber nicht vergessen, wie gut Sie Kilometer fressen – jetzt, lieber Herr Politycki falle ich vor Begeisterung bald vom Stengel und das wolle Gott verhüten.“
(Sibylle Lewitscharoff)
„komisch-melancholische Reisebetrachtungen, die bestens gegen Fernweh helfen“ (Elke Serwe, Financial Times Deutschland)
„Hohe und vulgäre Töne (…) kess gemischt, dazu eine grandiose Formbeherrschung.“ (Alexander von Bormann, Die Welt/Literarische Welt)
„Alle Lüste dieser Welt im zeitkritisch komischen Gedicht, das kann Politycki wie einst Kästner.“ (Tilman Krause, Die Welt)
„Esoterische und tief gründelnde Lyrik, in der die Sprache am metaphorisch chiffrierten Abgrund balanciert, ist seine Sache nicht. Vielmehr erweist er sich auch in der Lyrik als Apologet der ‚Neuen Lesbarkeit‘, der sich in der Nähe eines Robert Gernhardt oder Peter Rühmkorf wohl fühlt – und dabei durchaus sieht, wie schwer es ist, den scheinbar leichten Ton zu treffen.“ (Walter Buckl, Donau-Kurier)
„Sie sind männlich und mögen eigentlich keine Gedichte? Dann sollten Sie diese unbedingt kaufen!“ (Hotel Mosaik)
„zauberhafte Gedichte, in denen sich Pathos und Schrecken, Einzigartigkeit und Banalität meisterhaft die Chance halten (…) (Darin) begegnen wir einem der virtuosesten Dichter der Gegenwart.“ (Beat Mazenauer, Der Bund)
„Politycki beherrscht die Kunst, den allermodischsten Jargon zu verschmelzen mit den ältesten, traditionellsten Formen.“ (Uwe Wittstock, Die Welt)
„Scheinbar leicht hingeschrieben, schimmern die Verse und sind doch so durchtrieben und durchdacht, wie nur beste Lyrik es sein kann.“ (Hamburger Morgenpost)
„Ein Bildungshuber ist unser Poeta doctus beileibe nicht. Dezent und unaufdringlich belohnt er aufmerksame Neugier mit vielfältigen Bezügen (…) das ist gediegen.“
(Fabjan Hafner, Die Presse)
„66 Gedichte, die die Welt bedeuten. Voller Kunst, die sich genießen läßt, ob’s nun um Playmates, exotische Snacks oder lange Nächte geht. Reim und Rhythmus finden sich zu großer Poesie, denn dieser Dichter weiß, was er tut, wenn er was zur Sprache bringt.“
(Hörzu)
„anti-elitär, gleichwohl formvollendet (…) Über bukowskiesken ‚Männerballaden‘ funkelt ein entfernter Morgenstern: (…) die Chancen (stehen) gut, daß Polityckis pralle Poesie mehr Leser findet als gemeinhin bei Lyrik üblich.“
(Norbert Tefelski, Tagesspiegel/Ticket)
„ziemlich perfekt“
(Jörg Plath, Tagesspiegel)
„Die Bedürfnisse der intellektuellen Männerrunde wissen Matthias Polityckis Gedichte ‚Ratschlag zum Verzehr der Seidenraupe‘ trefflich zu bedienen.“
(Katrin Hillgruber, Tagesspiegel)
„eine ungewöhnliche Textsammlung mit einer breiten Themenpalette (…) – heiter und traurig, ironisch und böse“
(Thilo Wennefeld, KlassikRadio)
„Also ich bin ganz weg von diesen Gedichten – so wortvirtuos und so witzig hat bisher nur einer geschrieben: Altmeister Peter Rühmkorf. „Ratschlag zum Verzehr der Seidenraupe“ – kosten Sie mal!“
(Paul Kersten, Kulturjournal, NDR FS)
„alles stimmig … als seien sie (die Worte) Pingpongbälle, die nie ins Aus geraten.“
(jp, Die Welt)
„ein kunstvoll komponierter ‚Sampler‘, der sich als ‚Hauspostille‘ einem großen Lese-publikum empfiehlt (…) Worauf es ankommt in der Lyrik – genau gefügte Bilder, genau gefügte Melodien und ein eigener Ton – hier wird es mühelos und mit scheinbar großer Leichtigkeit vorgeführt.“ (Jürgen Abel, Literatur in Hamburg)
„Empfehlen möchte ich Matthias Polityckis neuen Gedichtband „Ratschlag zumVerzehr der Seidenraupe“, 66 Gedichte von unerhört kunstvoller Direktheit,schnörkeloser Ironie und entschlossener Verspieltheit. Reisegedichte ohne jede falsche exotische Blüte, und Heimgedichte, in denen der Autor mitleidlos einen „Blick in seine Wunde“ gewährt. Ich- und Welterkundungen, gar undeutsch mit heiterer Melancholie, also höchst sympathisch. Und zuletzt gar 12 völlig unpeinliche Sonette an die zwölf Playmates des Monats, wer kann denn sowas!“ (Martin R. Dean, Empfehlung an die Schweizer Gymnasien)
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PERSON |
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Matthias Politycki
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Matthias Politycki, 1955 geboren, lebt in Hamburg und München. Der »größte ... |
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