|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Die Heinrich Heine-Nacht im Deutschen Schauspielhaus Hamburg am 28. Januar 2006 |
„Liebe, Spott und Vaterland“ – Die Heinrich Heine-Nacht im Deutschen Schauspielhaus Hamburg am 28. Januar 2006, ab 16.30 Uhr
Heinrich Heine – war er Traumfänger, Satiriker, gemeingefährlicher Journalist oder Poet? Von allem etwas, doch vor allem Eines: er war ein großer europäischer Dichter. Wie kaum ein anderer hat Heine sich den Herausforderungen seiner konfliktreichen Zeit gestellt, scharfzüngig ihre Revolutionen kommentiert, ästhetische Kontroversen verfolgt und gelegentlich selbst verursacht. Seine Feinde sind zu Recht vergessen; er selbst hingegen hat seine Epoche überlebt. Heines spöttisch-zärtliche Texte, diese unverwechselbare Melange aus Fabulierlust über Profanes und Erhabenes, seine Gedankenblitze und Traumgesänge locken und funkeln wie eh und je.
Heinrich Heine verführt uns zum Denken, Lachen und Träumen, und die Zahl seiner Bewunderer ist groß und sie soll noch wachsen. Deshalb haben sich zahlreiche Institutionen und Persönlichkeiten aus Anlass seines 150. Todestages zusammengetan, um mit einem glanzvollen Heine-Fest für ihn zu werben: die Kulturbehörde der Stadt Hamburg, einer Stadt, der Heine eng verbunden war, das ZDF mit seinem Theaterkanal und 3sat sowie der Verlag Hoffmann und Campe, der das Werk Heines publiziert, richten in der Nacht vom 28. zum 29. Januar die Auftaktveranstaltung zum europäischen Heine-Jahr aus. Mit dem Deutschen Schauspielhaus haben die Veranstalter einen adäquaten Partner und einen wundervollen Ort für eine unter-haltsame und anregende Nacht gefunden. Die Heinrich Heine-Nacht wird ferner in Kooperation mit der Initiative Deutsche Sprache und dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durchgeführt sowie von der Deutschen Bank Stiftung, der Haspa Hamburg Stiftung, der Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und dem Goethe-Institut unterstützt.
So vielfältig wie Heines literarische Formen ist das Programm des Festes. Mit Liedern und Rezitationen, mit Kabarett und Rap, Improvisationstheater und Diskussionen werden Heines politisch-ästhetische Fragen aufgenommen und für unsere Gegenwart und Zukunft neu verhandelt. Im Mittelpunkt der Heinrich Heine-Nacht stehen zwei Veranstaltungen, die vom ZDFtheaterkanal live übertragen und wenige Tage später auch im ZDF und in 3sat gezeigt werden. Am frühen Abend diskutiert der Kritiker Marcel Reich-Ranicki, selbst ein großer Heine-Kenner, das Dichterwerk mit seinen Kollegen vom „Literarischen Quartett“ Hellmuth Karasek, Iris Radisch und als Gast Monika Maron. Den zweiten Höhepunkt des Abends bildet die musikalisch-literarische Hommage an Heinrich Heine. Als Rezitator und Conferencier im „Heine-Gewand“ wird der Schauspieler Ulrich Tukur mit Gästen wie der Schauspielerin Iris Berben, der Sopranistin Christine Schäfer und der A-cappella-Gruppe Wise Guys sowie dem Kabarettisten Matthias Deutschmann Innen- und Außenansichten um Heines Werk unterhaltsam auf die große Bühne des Deutschen Schauspielhauses zaubern, musikalisch begleitet vom Efim Jourist Quartett. Von Sonnenuntergang bis in den frühen Morgen wird Heinrich Heine auf sämtlichen Bühnen und Foyers des Hauses, ja selbst auf dem Bürgersteig und vor dem Hauptbahnhof gefeiert: In einer öffentlich zugänglichen Speaker’s Corner vor dem Schauspielhaus können literaturbegeisterte Bürger eigene Beiträge vortragen oder ihre liebsten Heine-Texte vorlesen. In der Lyriklounge verbinden sich Heine-Gedichte mit Poesie von heute, vorgetragen von prominenten Künstlern und Autoren wie Boris Aljinovic, Christian Quadflieg, Raoul Schrott, Nina Kronjäger, Tankred Dorst, Moritz Rinke und Anna Brüggemann. Der Malersaal lockt mit Chansons und Tango, und die Gruppe „hidden shakespeare company“ überrascht die Gäste mit Heine-Improvisationen. Um Mitternacht wird der Rap-Poet Bas Böttcher, als Slam-Aktivist weltweit in Sachen Poesie unterwegs, auftreten, und ein DJ lädt im Anschluss bis in die frühen Morgenstunden zum Feiern ein.
Die Heinrich Heine-Nacht im Fernsehen: Samstag, 28. Januar 2006, ab 17.30 Uhr live im ZDFtheaterkanal Freitag, 3. Februar 2006, ab 22.15 Uhr „Das Literarische Quartett“ im ZDF Samstag, 4. Februar 2006, ab 20.15 Uhr „Das Literarische Quartett“, 21.15 Uhr „Liebe, Spott und Vaterland“ in 3sat Sonntag, 5. Februar 2006, ab 0.50 Uhr „Heine-Nacht“ im ZDF
Der Kartenvorverkauf im Deutschen Schauspielhaus beginnt am 15.12.2005. Telefonische Reservierung: 040 - 2 48 71-3, Mo. bis Sa. von 10 bis 19 Uhr, oder online unter www.schauspielhaus.de.
|
 |
|
|
|
 |
|
|
 |
 |
 |
 |
HÖRBÜCHER |
 |
 |
 |
 |
So zärtlich, Herz an Herz
Heinrich Heine
|
Mit drei klassischen Dichtern beginnt Hoffmann und Campe eine neue Hörbuch-Edition: eine ... |
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
BÜCHER |
 |
 |
 |
 |
Das Heine Liederbuch
Heinrich Heine
|
»Auf Flügeln des Gesanges«. Romantische Heine-Vertonungen ... ... |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
BÜCHER |
 |
 |
 |
 |
Heinrich Heine Kalender 2006
Heinrich Heine
|
Der Heine-Kalender 2006 ist ein amüsanter Begleiter durch das Jahr und bietet Woche für Woche ... |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
PERSON |
 |
 |
 |
 |
Heinrich Heine
|
Heinrich Heine wurde 1797 in Düsseldorf als Sohn eines jüdischen Tuchhändlers geboren. Von 1819 bis ... |
|
 |
 |
 |
|