Hamburg, 26. August 2010. Vor begeistertem Publikum präsentierte Alexandra Fröhlich erstmals ihr Buch "Mama sucht Mann": Eine Mutter geht auf die Pirsch, misstrauisch beobachtet von den Kindern, kritisch begleitet von der eigenen Mutter und ab und zu gehörig verunsichert von diesen stets perfekt manikürten und gar nicht gestressten Supermüttern, deren Nachwuchs sich immer hübsch angezogen außerordentlich brav gebärdet - "Widerlich, einfach nur widerlich."
Die pirschende Mama hingegen kämpft mit mitteltiefen Furchen im Gesicht, zerzaustem Haar und schafft es nur unter größter Anstrengung endlich mal wieder zum Frisör oder der Parfümerie - damit sich die Falten wenigstens gepflegter anfühlen, wenn sie schon nicht verschwinden.
In der Buchhandlung stories wurden Tränen gelacht und am Ende nahm der Applaus kein Ende, bis die Autorin noch ein Kapitel als Zugabe gelesen hat. Entsprechend lang war anschließend auch die Schlange am Signiertisch. Schließlich wollten die meisten der über 40 Gäste die Sexszene aus "Mama sucht Mann" nachlesen. Die wollte Alexandra Fröhlich nämlich par tout nicht vorlesen - immerhin waren ihre Eltern anwesend.