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1711 verspricht König João V. von Portugal als Dank für sein erstes Kind die Erbauung eines Klosters in Mafra. Aus dem ganzen Land werden Arbeiter herangeschafft, und es beginnen Jahre einer apokalyptischen Schreckenszeit. Mit epischer Wortgewalt erzählt Saramago über den Prunk der Mächtigen, die Gräuel der Inquisition und den Aberglauben des Volkes. Das Monument seiner Macht – so König Joãos Streben – soll an Pracht und Größe den spanischen Escorial übertreffen. Dreizehn Jahre dauert die Errichtung des Klosters, die ein Baumeister aus Regensburg begleitet, unzählige Arbeiter schinden sich dabei jämmerlich zu Tode. Saramago stellt den Wahnsinn dieses vermessenen Projekts dem Elend des gequälten Volkes gegenüber, das Trost in Magie und messianischen Erwartungen sucht. In opulenten Bildern lässt Saramago die erste Hälfte des 18. Jahrhunderts in Portugal in all seinen Facetten auferstehen.
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Kain
José Saramago
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Das Vermächtnis des Nobelpreisträgers ... |
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Über die Liebe und das Meer
José Saramago
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Was ist Zeit? Was ist der Mensch? Welche Kraft hat die Natur, und was hat es mit dem ewigen ... |
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Die Reise des Elefanten
José Saramago
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Inspiriert von der wahren Geschichte eines indischen Elefanten, den man im 16. Jahrhundert auf ... |
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PERSON |
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José Saramago
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José Saramago, geboren am 16. November 1922 in Azinhaga in der portugiesischen Provinz ... |
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