
Komplett überarbeitet und erweitert
Am 2. September erschien im HOFFMANN UND CAMPE VERLAG Stefan Austs Standardwerk "Der Baader-Meinhof-Komplex" über die Geschichte der RAF. Die Ausgabe ist vollständig überarbeitet und stark erweitert. Sie enthält neue Informationen aus bislang unzugänglichen Quellen und erstmals auch Fotos.
Kinostart der neuen Bernd Eichinger Produktion "Der Baader Meinhof Komplex", an deren Drehbuch Stefan Aust beratend mitgewirkt hat, ist der 25. September 2008.

- Stefan Aust: Der Baader-Meinhof-Komplex (Buch UND Hörbuch)
- Katja Eichinger (Hg.): Der Baader Meinhof Komplex (Buch zum Film UND Tonspur als Hörbuch)
- Alfred Klaus / Gabriele Droste: Sie nannten mich Familienbulle. Meine Jahre als Sonderermittler gegen die RAF
"Der Baader-Meinhof-Komplex" hat Geschichte gemacht, und das nicht nur in der Publizistik. Das Buch, das 1985 zum ersten Mal im HOFFMANN UND CAMPE VERLAG erschien, hat wie kein anderes das heutige Bild vom Krieg der "Rote Armee Fraktion" gegen den Staat geprägt und tut dies weiterhin, indem es immer wieder frisch gewonnene Erkenntnisse präsentiert. Es ist keine Anklageschrift und kein Plädoyer eines Verteidigers. Es ist auch kein Urteil, weder in juristischer noch in moralischer Hinsicht. Es ist ein Protokoll, eine Chronik der Ereignisse, die ihren Höhepunkt im Deutschen Herbst hatten, in der Ermordung des Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer und der Entführung und Befreiung der Passagiere und der Crew der Lufthansa-Maschine "Landshut".
Viele neue – oft frappierende und mysteriöse – Fakten sind dank Stefan Austs Recherchen ans Tageslicht gekommen. Gab und gibt es ein Interesse staatlicher Instanzen, sie unter Verschluss zu halten? Brisanter denn je: Die revidierte Ausgabe 2008, wurde um über 200 Seiten erweitert und enthält viele überraschende Informationen aus bislang unzugänglichen Quellen.
„Wer immer sich künftig über die RAF, ihre Ursprünge, ihre Strukturen und ihre Figuren ein Bild machen will, der wird den Aust lesen müssen,“ schrieb DIE ZEIT.
Für den Kinofilm inszenierte Regisseur Uli Edel (“Letzte Ausfahrt Brooklyn”, “Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo) die dramatischen Ereignisse, die von 1967 bis zum “heißen Herbst” von 1977 die Grundpfeiler der Bundesrepublik Deutschland ins Wanken brachten.