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Ringelnatz ist vor allem durch zahlreiche humoristische Gedichte bekannt geworden, unter anderen um den tragischen Helden Kuttel Daddeldu, einem Seemann mit großem Herzen, der regelmäßig im Hafen Schiffbruch erleidet. Große Popularität erlangte Ringelnatz durch unkonventionelle und spielerische Lyrik. Die Mischung aus Seemannsgarn, Moritaten, Nichtsnutz-Erkenntnissen, bitterer Zeitkritik und sanfter Verzweiflung traf das Lebensgefühl der 1.-Weltkriegs-Generation. Ringelnatz’ tiefer Ernst wurde über die spaßigen Dichtungen jedoch vielfach nicht wahrgenommen.
Seinen Durchbruch als Dichter und Vortragskünstler erreichte er 1923 mit seinen "Turngedichten" und den "Kuttel-Daddeldu"-Versen. Im Februar 1932 zieht er nach Berlin-Westend. Seine damalige Stammkneipe, die "Westend-Klause" am Steubenplatz, kann heute noch bewundert werden. Ringelnatz erhielt im Februar 1933 Auftrittsverbot, seine Veröffentlichungen wurden beschlagnahmt und seine Gemälde aus der Berliner Nationalgalerie als "entartete Kunst" entfernt. Schwer erkrankt, konnte er seine Heilbehandlung nicht mehr finanzieren und verstarb im November 1934 in seiner Wohnung in Berlin Am Sachsenplatz (heute Brixplatz).
Hörbücher von Joachim Ringelnatz bei Hoffmann und Campe:
2006: Ich hab dich so lieb
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HÖRBÜCHER |
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Ich hab dich so lieb
Joachim Ringelnatz
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Voll Leichtigkeit und doch tiefgründig, witzig und traurig zugleich, so frech wie respektvoll, ... |
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