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Siebzehn deutsche Schriftsteller erzählen von ihren Erfahrungen in einem Land, das sie Heimat nennen. Sie heißen Ljubic, Bánk, Müller, Gorelik, Barbetta oder Özdogan. Sie sind Deutsche, aber man nennt sie »Deutsche mit Migrationshintergrund«. Hier äußern sie sich zur Debatte über Heimat, Herkunft und ihre Identität.
»Ja, ich schreibe selbst. Und Deutsch ist leider die einzige Sprache, die ich akzentfrei spreche. Allerdings heiße ich Nicol Ljubic und bin in Kroatien geboren, was viele Deutsche nach wie vor zu verwirren scheint. Deswegen bezeichnen sie Menschen wie mich als Deutsche mit Migrationshintergrund. Und von denen gibt es ziemlich viele im Land: neun Millionen. Gewöhnt hat man sich offenbar noch nicht an sie.« Ein Plädoyer für einen neuen Blick auf das, was uns fremd erscheint.
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PERSON |
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Nicol Ljubić
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Nicol Ljubić, 1971 in Zagreb geboren, ist als Sohn eines Flugzeugtechnikers in Schweden, ... |
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